Vallah unkürzbar!
Die Senatsverwaltung plant massive Kürzungen im Sozialen Bereich in ganz Berlin.
In Neukölln stehen wichtige soziale Angebote auf der Kippe. Geplante Haushaltskürzungen bedrohen Einrichtungen und Projekte, die für den Zusammenhalt im Bezirk unverzichtbar sind. Neukölln steht vor vielen Herausforderungen: Armut, Bildungsungleichheit, Wohnungslosigkeit, Diskriminierung und Perspektivlosigkeit betreffen viele Menschen und besonders Kinder und Jugendliche. Um diesen Herausforderungen zu begegnen braucht es mehr soziale Angebote, nicht weniger! Es braucht stabile Jugendzentren, aufsuchende Arbeit, Bildungsprojekte und verlässliche Ansprechpersonen – keine Einsparungen.
Auch wir als MaDonna Mädchentreff sorgen uns um unsere Zukunft und die Zukunft aller Mädchenzentren, Kinder- und Jugendeinrichtungen. Deshalb haben wir uns der Protestbewegung von Vallah unkürzbar angeschlossen. Gemeinsam mit unseren Besucherinnen* haben wir Plakate gebastelt, an Aktionen und Kundgebungen teilgenommen und laut unsere Stimme erhoben.
Viele unsere Mädchen* sind frustriert und enttäuscht – jedes Jahr aufs Neue müssen sie um ihren Mädchenclub kämpfen. Sie fühlen sich übersehen und in ihrer Lebensrealität ignoriert.
So kann es nicht weitergehen!
Soziale Arbeit und insbesondere die geschlechtsspezifische Jugendarbeit dürfen nicht kaputtgespart werden. Soziale Arbeit sorgt dafür, dass junge Menschen Chancen erhalten, sich entfalten und mitgestalten können. Wer hier kürzt, gefährdet das soziale Gefüge und lässt diejenigen im Stich, die am meisten Unterstützung brauchen.
Wir sagen Schluss mit dem Kürzungsdruck!
Neukölln braucht eine starke Infrastruktur – für mehr Gerechtigkeit, Teilhabe und eine Zukunft, die alle mitnimmt.



