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Peers gegen Radikalisierung in Córdoba

Im Rahmen unseres Projekts Peers gegen Radikalisierung, gefördert durch die Landeskommission Berlin gegen Gewalt, begaben wir uns in den Herbstferien vom 21.10. bis 29.10.2025 auf Bildungsreise in die andalusische Stadt Córdoba. Die einstige Hauptstadt des islamischen Al-Andalus gilt bis heute als Symbol für das friedliche Zusammenleben von Muslim*innen, Christ*innen sowie Juden und Jüdinnen.

Im Mittelalter war Córdoba eines der bedeutendsten Zentren Europas. Unter muslimischer Herrschaft entwickelte sich die Stadt zu einem Ort, an dem unterschiedliche Religionen und Kulturen über Jahrhunderte hinweg weitgehend friedlich zusammenlebten, gemeinsam forschten und voneinander lernten.

Auf unserer Reise besuchten wir die berühmte Mezquita-Catedral. Einst Moschee und später in eine Kathedrale umgewandelt, steht sie bis heute als eindrucksvolles Symbol für die Verbindung der Religionen und Kulturen, Austausch, Wissen und gegenseitigen Respekt.

Während unserer Entdeckungstour durch die Altstadt erkundeten wir auch das ehemalige jüdische Viertel, erfuhren über das Leben sephardischer Juden und Jüdinnen und deren wichtige Rolle im kulturellen Leben der Stadt. Wir beschäftigten uns gleichzeitig mit den späteren Konflikten und der Vertreibung, die diesem friedlichen Miteinander ein Ende setzten. Bei unseren Besuchen im Alcázar de los Reyes Cristianos und der Medina Azahara wurde deutlich eng Glanzzeiten und Brüche in der Geschichte Córdobas miteinander verbunden sind – und wie die Erinnerung daran zeigen kann, dass Vielfalt und gegenseitiger Respekt die Grundlage eines starken, friedlichen Zusammenlebens bilden.

Noch heute lässt sich der Einfluss arabischer Kultur im Stadtbild Córdobas deutlich erkennen. In den schmalen Gassen der Altstadt laden zahlreiche Teehäuser zum Verweilen ein und kunstvolle Verzierungen an Gebäuden, Innenhöfen und Torbögen erinnern an das architektonische Erbe vergangener Jahrhunderte.

Córdoba machte eindrucksvoll deutlich: Aus der Geschichte lassen sich Werte ableiten, die auch heute für ein respektvolles Miteinander unverzichtbar sind.

Danke an die Landeskommission Berlin gegen Gewalt für die Förderung dieses wichtigen Projekts.

MaDonna bietet Mädchen* einen sicheren Ort, an dem sie sich frei entfalten, kreative und sportliche Aktivitäten ausüben und im sozialen Miteinander voneinander lernen können.

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